Dedizierte Lizenz
Verteilte Lizenz
Lizenzdatenbank
Lizenzmanager
Cadra Flexible License Manager (FLM)
Verteilte Lizenz auf einer UNIX Plattform aktivieren
Korrektes Netzwerk-Setup auf der Windows-Plattform
FLM-Server und die Client Workstation konfigurieren
Auf der Windows Server-Seite
Auf der Windows Client-Seite
Flexible License Manager als Windows NT Service ausführen
FLM-Service installieren
FLM-Service installieren
Installation des FLM-Service bestätigen
FLM-Service von Startup-Status auf manuell umschalten
Aktiven Status im FLM-Service steuern
FLM-Service stoppen
FLM-Service neustarten
FLM-Service unterbrechen
FLM-Service fortsetzen
FLM-Service entfernen
Im einfachsten Falle ist eine Software-Lizenz auf eine einzige Workstation beschränkt. Ein Server verwaltet nicht den Zugriff auf die Anwendung, für die die Lizenz gilt.
Die Anwendung startet, reserviert die dedizierte Kopie der Lizenzdatenbank und prüft, ob eine Lizenz auf dieser spezifischen Workstation für das gewünschte Software-Produkt vorhanden ist.
In manchen Fällen soll eine Lizenz von mehreren Benutzern einer Anwendung gemeinsam benutzt werden. In dem Falle muß ein Programm am Server gestartet werden, um die Lizenzdatenbank zu verwalten.
Wenn eine Anwendung mit verteilten Lizenzen ausgeführt wird und keine dedizierte Lizenz für die gewünschten Software-Funktionen findet, stellt sie automatisch eine Verbindung zum Lizenzmanager her und fordert die notwendige Funktion an.
Verteilte Lizenzen schränken meistens die Anzahl der Systeme ein, die gleichzeitig auf ein Softwarepakt zugreifen können.
Die Lizenzdatenbank ist eine Textdatei mit einer Liste der lizensierten Software-Produkte. Die Textdatei wird durch die Cadra Lizenzoption im Cadra Setup-Programm erstellt und editiert.
Die Lizenzdatenbank enthält eine Liste mit allen Software-Produkten (z.B. Cadra) und Features (wie z.B. IGES und Autogeometry), die für ein Anwendungsprogramm verfügbar sind, bei dem flexible Lizensierung verwendet wird. Meistens wird innerhalb jedes Feature-Satzes ein Verfallsdatum und eine Sitzungsbegrenzung angegeben.
Ferner enthält jede Lizenz einen Schlüssel, der die Lizenzeinzelheiten mit einer Host-ID, die im Netzwerk eindeutig ist, codiert. Die ID spezifiziert die Computer im Netzwerk, die diese Lizenz benutzen dürfen.
Innerhalb einer einzigen Lizenzdatenbank können sich Lizenzen befinden, die nur für eine einzige Workstation im Netzwerk verfügbar sind, sowie Lizenzen, die für jeden Netzwerkknoten verfügbar sind. Im letzteren Falle ist der Lizenzmanagerprozess dafür zuständig auszusortieren, welche Lizenzen verfügbar und welche reserviert sind. Der Server kann auch Berichte über die Lizenzen erstellen, die in Gebrauch und welche verfügbar sind.
Der Lizenzmanager ist eine Aufgabe, die im Hintergrund läuft und einen verteilten Service auf der Workstation erstellt, auf der er läuft. Der Service wird von anderen Workstationen am Netzwerk dazu verwendet, Anforderungen an die gemeinsame Lizenzdatenbank zu stellen.
Ein Anwendungsprogramm hat nur Zugriff auf dedizierte Lizenzen, während der Server nur Zugriff auf verteilte Lizenzen hat. Beide Lizenzarten können jedoch in derselben Lizenzdatenbank koexistieren. Die dedizierten Lizenzen werden von der Host-ID des einzelnen Systems verschlüsselt, für das es gedacht ist, während verteilte Lizenzen von der Host-ID der Workstation verschlüsselt werden, auf der das Lizenzmanagerprogramm läuft.
Der Flexible Lizenzmanager (FLM) ist ein gesondert lizensiertes Software-Produkt, das den Umfang einer verteilten Lizenz erweitert. Normalerweise kann eine verteilte Lizenz nur unter den Anwendern gemeinsam benutzt werden, die an derselben CPU angeschlossen sind. Dies umfaßt Anwender von Fernanzeigen.
Wenn einem Lizenzserver eine FLM-Lizenz zugeteilt wurde, können alle Lizenzen, über die er verfügt, von mehreren Workstations am selben Netzwerk gemeinsam benutzt werden. Die FLM-Lizenz ist eine dedizierte Lizenz für die Workstation, auf der der Lizenzmanager läuft.
Zum Aktivieren einer verteilten Lizenz müssen Sie Cadra schließen und den Floating License Manager (FLM)-Server starten:
Wählen Sie Datei.
Wählen Sie Cadra Beenden.
Wählen Sie Auswahl zur Bestätigung, daß Sie Cadra wirklich beenden möchten.
./bin/flm_server >flm.log
Dies startet den FLM-Server; über diesen können Sie die verteilten Lizenz(en) verwenden.
Im Rest dieses Kapitel wird der Einsatz von FLM auf der Windows-Plattform beschrieben.
Bevor Sie den FLM verwenden können, prüfen Sie durch den folgenden Vorgang, ob Ihr Netzwerk richtig eingerichtet ist. Es folgt eine Cadra Telnet Prüfliste für Windows. Es müssen:
Es sind zwei Vorgänge zum Konfigurieren des FLM-Servers und der Client Workstation notwendig:
Oder führen Sie auf einem Windows NT Server FLMSERVE.EXE am MS-DOS Prompt aus. Es sollte sich ein Fenster öffnen, in dem der FLM-Server läuft.
primary [servername]
FLM kann als Windows NT Service laufen. Sobald das Programm FLM auf einer Maschine installiert ist, kann es laufen, egal ob die Maschine angemeldet ist oder nicht. Die Maschine muß nur gestartet sein.
Vor der Installation müssen bestimmte Umgebungsvariablen eingerichtet sein. Diese Variablen müssen in CADRA.INI definiert sein, das auf derselben Maschine wie der FLM-Service (meistens im Verzeichnis \WINNT) resident sein muß. Stellen Sie folgende Variablen in CADRA.INI ein:
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Variable |
Beschreibung |
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ADRA_NLS |
Teilt FLM mit, wo er nach der Datei mit den Lizenzinformationen für den Installationsort suchen soll. Angenommen, eine Lizenzdatei heißt NLS.TXT und befindet sich in C:\ CADRA. Fügen Sie folgende Zeile in CADRA.INI ein: ADRA_NLS=C:\CADRA\NLS.TXT Standardmäßig wird dieser Wert bei der Installation auf %CADRA%\nls.txt eingestellt. |
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ADRA_NLS_LOG |
Spezifiziert, wo eine Logdatei geöffnet werden soll, in der FLM Ausgabemeldungen, Verbindungen, Lizenzerteilung und –ablehnung, Lizenzzeitüberschritt und Trennen gespeichert werden. Diese Informationen erscheinen meistens im FLM-Fenster; es wird jedoch kein FLM-Service angezeigt. Es ist daher eine Logdatei notwendig, wenn der Anwender die FLM-Ausgabe einsehen möchte. Angenommen, eine Logdatei soll c:\ flm\ flmservice.log sein, geben Sie die folgende Zeile in CADRA.INI ein: ADRA_NLS_LOG=c:\flm\flmservice.log Standardmäßig wird dieser Wert bei der Installation auf %CADRA%\flmservice.log eingestellt. Wenn ADRA_NLS_LOG nicht eingestellt ist, versucht der FLM-Service flmservice.log in dem Verzeichnis, das in der CADRA Umgebungsvariablen spezifiziert wurde (auch in CADRA.INI), zu öffnen. Schlägt dies fehl, werden keine Informationen vom FLM ausgegeben. Beim Einrichten von ADRA_NLS bitte sicherstellen, daß Sie die nötigen Berechtigungen zum Erstellen und Schreiben in einer Datei in diesem Verzeichnis besitzen. |
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ADRA_NLS_TIMEOUT |
Stellt den Zeitüberschreitungswert für die FLM-Lizenz in Minuten ein. Angenommen, der gewünschte Zeitüberschreitungswert ist 2 Stunden (120 Minuten), fügen Sie folgende Zeile in CADRA.INI ein: ADRA_NLS_TIMEOUT=12O Standardmäßig wird dieser Wert bei der Installation auf 60 Minuten eingestellt. |
| ADRA_NLS_LICENSE_TIMEOUT |
Stellt den Zeitüberschreitungswert für einzelne FLM-Lizenzfeatures in Minuten ein. Angenommen, der gewünschte Zeitüberschreitungswert ist 10 Minuten, fügen Sie folgende Zeile in CADRA.INI ein: ADRA_NLS_LICENSE_TIMEOUT=1O Standardmäßig wird dieser Wert bei der Installation nicht eingetragen. |
| ADRA_NLS_DEBUG=ON |
Ermöglicht die genauere Analyse der Kommunikation der CADRA-Clients mit dem FLM-Lizenz-Server. ACHTUNG: |
Der FLM-Service ist ein selbstinstallierendes/-steuerndes Programm in der ausführbaren Datei, flmservc.exe. Damit er wie ein Windows NT Service funktionieren kann, muß der FLM-Service in der Windows NT Service Control Manager Datenbank installiert werden.
Hinweis: Die Installation erfordert Administrator-Berechtigungen.
Zum Installieren des FLM-Service, geben Sie ein:
flmservc install <voller Pfadname von flmservc.exe>
Angenommen, flmservc.exe wird in c:\cadra\bin installiert. Stellen Sie das aktuelle Verzeichnis auf c:\cadra\bin ein und geben Sie folgendes ein:
flmservc install C:\cadra\bin\flmservc.exe
Hinweis: Wegen einer bekannten Beschränkung müssen Sie für den Buchstaben des Laufwerks Großschreibung verwenden.
Der FLM-Service wird in der Service Control Manager Datenbank installiert und gestartet. Zur Bestätigung:
Der FLM-Service ist standardmäßig als Startup-Service eingestellt. Wenn der FLM-Service installiert ist, sollte er automatisch starten, falls das System ausfällt und dann wieder startet. Der Startup-Status kann auf manuell geändert werden; dabei ist jedoch erforderlich, daß Sie sich nach dem Systemstart anmelden und den FLM-Server manuell starten.
Zum Umschalten des FLM-Service Startup-Status auf manuell:
Beim Starten dauert es einige Sekunden, bis alle installierten Services starten. Selbst wenn das Windows NT Logo schon erscheint, wurden vielleicht noch nicht alle FLM-Service gestartet oder warten noch darauf, gestartet zu werden. Geben Sie dem System einige Sekunden Zeit zu starten, bevor Sie auf den FLM-Service zugreifen.
Wenn der FLM-Service installiert ist, kann sein aktiver Status auf mehrere Weisen gesteuert werden, wie unten beschrieben wird. Administrator-Berechtigungen sind für folgenden Zugriff erforderlich.
Eine weitere Methode ist das Ausführen von flmservc.exe mit dem Parameter "stop", z.B. geben Sie das Verzeichnis, das flmservc.exe enthält, als aktuelles Verzeichnis ein und schreiben Sie:
flmservc stop
Eine weitere Methode ist das Ausführen von flmservc.exe mit dem Parameter "start", z.B. geben Sie das Verzeichnis, das flmservc.exe enthält, als aktuelles Verzeichnis ein und schreiben Sie:
flmservc start
Eine weitere Methode ist das Ausführen von flmservc.exe mit dem Parameter "pause", z.B. geben Sie das Verzeichnis, das flmservc.exe enthält, als aktuelles Verzeichnis ein und schreiben Sie
flmservc pause
Eine weitere Methode ist das Ausführen von flmservc.exe mit dem Parameter "continue", z.B. geben Sie das Verzeichnis, das flmservc.exe enthält, als aktuelles Verzeichnis ein und schreiben Sie:
flmservc continue
Geben Sie beispielsweise das Verzeichnis, das flmservc.exe enthält, als aktuelles Verzeichnis ein und schreiben Sie:
flmservc remove
Hinweis: Durch Entfernen des FLM-Service aus der Service Control Manager Datenbank wird der Service nicht gestoppt, falls er gerade läuft. Der Service läuft weiter, bis er in dem Verfahren Stopping FLM-Service gestoppt wird. Wenn der FLM-Service jedoch aus der Datenbank entfernt wurde und dann gestoppt wird, kann er erst dann wieder gestartet werden, wenn er in der Service Control Manager Datenbank neu installiert wird.